KI-Governance braucht einen definierten Pfad — von der ersten Registrierung bis zur kontinuierlichen Compliance. Fragmentierte Kontrollen können keinen verteidigbaren Governance-Record erzeugen.
EAB verbindet jeden Governance-Schritt zu einem einzigen prüfbaren Ablauf: strukturiert, rollengetrennt und von der Aufnahme bis zur Freigabe und darüber hinaus nachvollziehbar.
Jeder Schritt im EAB-Governance-Flow speist den nächsten. Das Ergebnis ist ein einziger prüfbarer Record, der Regulatoren, Prüfern oder der Geschäftsleitung jederzeit vorgelegt werden kann.
Jedes KI-System wird mit strukturiertem Kontext registriert — Name, Zweck, Einsatz und Eigentümerschaft. Governance kann ohne ein Register nicht beginnen. Das KI-System-Register ist der Einstiegspunkt für den gesamten Flow.
Rollenklassifizierung und der Klassifizierungs-Assistent bestimmen die Rolle der Organisation nach dem Act und das anwendbare Risikoniveau. Die Bewertung wird dokumentiert und speist den Pflichtensatz.
KI-Screening erzeugt strukturierte Risikosignale, Klassifizierungskontext und Pflichteneingaben. Das Screening-Ergebnis wird Teil der Entscheidungsgrundlage für die folgende Supervisor-Freigabe — zugeordnet, mit Zeitstempel und rechtlich verankert.
Technische Dokumentation, menschliche Aufsicht-Nachweise, Kompetenz-Nachweise und Risikomanagement-Records werden pro Pflicht aufgebaut und verfolgt. Nachweislücken werden vor der Freigabe sichtbar — nicht bei der Prüfung.
Die Supervisor-Freigabe versiegelt den Governance-Record zum Zeitpunkt der Unterzeichnung. Die Freigabe erfasst den Nachweisstatus, das Screening-Ergebnis und die Entscheidungsbegründung. Eine nachträgliche Änderung ist nicht möglich.
Rechtsänderungs-Monitoring, Re-Screening-Trigger und Nachweis-Drift-Erkennung halten Compliance nach der Freigabe lebendig. Der Governance-Record ist nicht eingefroren — er spiegelt jederzeit den aktuellen Status aller Systeme wider.
Wenn Governance-Schritte über Tools, E-Mails und Tabellen verteilt sind, gehen die Verbindungen verloren. EAB macht die Verbindungen strukturell.
Wenn ein System registriert und Eigentümerschaft zugewiesen ist, tritt es automatisch in die Screening-Aufnahme ein. Kein Export, kein Kopieren, keine manuelle Übergabe. Die Governance Chain beginnt bei der Registrierung.
Das Screening-Ergebnis bestimmt, welche Pflichten anwendbar sind. Nachweisanforderungen, Dokumentations-Checklisten und Aufsichtsmechanismen werden aus dem Screening generiert — nicht manuell vom Compliance-Team zusammengestellt.
Der Supervisor erhält ein vollständiges Governance-Paket — keinen Antrag zur Prüfung verstreuter Dokumente. Nachweislücken sind sichtbar, bevor der Freigabe-Antrag eingereicht wird. Die Freigabe ist informiert, nicht blind.
Nach der Freigabe tritt das System in kontinuierliche Governance ein. Der freigegebene Zustand ist der Baseline. Änderungen — im System, im Gesetz, in den Nachweisen — werden dagegen gemessen. Compliance wird als lebendiger Record erhalten.
Jeder Schritt im Governance-Flow produziert ein strukturiertes, mit Zeitstempel versehenes Artefakt. Die Chain of Custody hinter diesen Artefakten — Rollen, Gates, Zustände und Übergaben — ist im Detail dokumentiert.
Die vollständige Governance Chain of Custody ansehen →Sechs verbundene Schritte. Ein Governance-Record. Von der ersten Registrierung bis zur kontinuierlichen Compliance — von Anfang an für Prüfungsdruck gebaut.
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